Alle Beiträge von Christoph Hauke

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Christoph Hauke: Experte für Führung 4.0 und Arbeitgeber-Attraktivität

Fachkräftemangel oder die falsche Recruiting-Strategie?

Über 30 offene Stellen, teilweise schon seit mehr als vier Monaten, und keine passenden Kandidaten in Sicht. Der Fachbereichsleiter ist genervt, muss er doch ständig Mitarbeiter für Überstunden finden. Die Mitarbeiter sind sauer, weil sie gefühlt schon seit Wochen auf 125 % laufen. Das Personalmanagement schaltet Stellenanzeigen auf verschiedenen und möglichst günstigen Kanälen, denn die Kosten sollen ja nicht aus dem Ruder laufen. Und die Geschäftsführung befürchtet (wahrscheinlich zu Recht), dass bald Aufträge aus Personalnot abgelehnt werden müssen. Alles nicht lustig! Was läuft da schief?

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Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich?

Eine Stärkung der digitalen Führungsqualitäten ist zum Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Doch wer ist dafür verantwortlich? Das Unternehmen bzw. die Personalabteilung oder die Führungskräfte selbst?

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Führung 4.0: Digitale Transformation benötigt digitales Mindset

Die digitale Transformation wird dann besser gelingen, wenn Führungskräfte ein sog. digitales Mindset haben, also eine grundsätzlich positive Einstellung zur Digitalisierung. Doch was ist damit genau gemeint?

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Industrie 4.0: Erfolgsfaktor Führung

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Die Investitionen in Industrie 4.0 sind enorm und die Erwartungen entsprechend hoch. Allerdings könnte die Realisierung an der aktuellen Führungskultur und Führungspraxis scheitern. Das wäre wirklich übel! Eine Weiterentwicklung zu einer Führung 4.0 ist daher notwendig. Doch was zeichnet eine Führung 4.0 aus?

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Fachkräftemangel ist Geschäftsrisiko Nr. 1

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Immer mehr Unternehmen müssen Aufträge wegen Fachkräftemangel ablehnen. Eine düstere Aussicht – sehr düster! Was kann dagegen getan werden? Und was zeichnet eigentlich Arbeitgeber aus, die keinen Fachkräftemangel haben?

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Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale?

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Wenn die Gewinne sinken, dann reagiert das Management meist reflexartig mit der Ankündigung von Personalabbau. Mitarbeiter werden als „Kosten auf zwei Beinen“ gesehen. Eine überholte Sichtweise. Es geht auch anders.

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Führung: Wie konsequent soll ich sein?

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Täglich begegnen uns Führungssituationen, in denen unsere Konsequenz gefordert ist. Mal geht es um Kleinigkeiten, mal um Grundsätzliches. Wie konsequent sollen wir dann sein?

Ist es egal, wenn einige Mitarbeiter immer zu spät zum Meeting kommen? Ist es egal, wenn Dinge unzureichend erledigt werden? Ist es egal, wenn Verantwortung nicht wahrgenommen wird? Ist es egal, wenn anders gehandelt wird als vorher gesagt wurde? Die Frage ist immer: Was lassen Sie als Führungskraft zu? Wann sollen Sie eingreifen?

Wenn Sie nicht konsequent sind und die Dinge einfach laufen lassen, dann ist das eine Einladung für alle anderen Mitarbeiter in Ihrem Team, genau so zu handeln. Es passiert ja sowieso nichts. Eine Spirale kommt in Gang. Die Führungskraft traut sich offensichtlich nicht, Dinge ansprechen und sie einzufordern. Das Team verliert den Respekt gegenüber ihrer Führungskraft und wird die Grenzen immer weiter testen. Alles wird beliebig. Und im schlimmsten Fall werden die guten Mitarbeiter das Team verlassen, denn sie vermissen die Grundlagen für ihren Erfolg.

Vielleicht müssen Sie ja in der ein oder anderen Führungssituation nachsichtig sein, keine Frage. Aber in grundsätzlichen Angelegenheiten sollten Sie ganz sicher konsequent sein. Davon hängt Ihre Wirksamkeit als Führungskraft ab. Gerade in agilen Organisationen ist Konsequenz in der Führung die Basis für Erfolg.

Führung 4.0: Beweisen Sie Ihre persönliche Weiterentwicklung!

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Stellen Sie sich vor, Ihr Chef bittet Sie spontan um ein 5-minütiges Statement, wie Sie sich in den letzten 12 Monaten als Führungskraft erfolgreich weiterentwickelt haben. Wie können Sie das präzise erläutern?

Die persönliche Weiterentwicklung ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Führungskraft 4.0 in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie genau die Kompetenzen weiter verbessern, die Ihre besonderen Stärken sind und die gleichzeitig in Ihrem Job zu einer besonderen Wirkung führen.

Und dann erläutern Sie in Ihrem 5-minütigen Statement präzise:

  • Was habe ich in den letzten 12 Monaten Neues gelernt?
  • Wie habe ich dieses Neuerlernte in der Praxis umgesetzt?
  • Wer kann bestätigen, dass ich erfolgreich war?
  • Wie hat das Neuerlernte meine Beschäftigungsfähigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit verbessert?
  • Was habe ich mir für die nächsten 3 / 6 / 9 / 12 Monate vorgenommen?

Auch wenn Sie Ihr Chef nicht um dieses Statement bittet, dann machen Sie es für sich selbst. Beweisen Sie sich selbst Ihre erfolgreiche Weiterentwicklung als Führungskraft 4.0. Sie werden Ihre persönliche Weiterentwicklung bewusster erleben und Ihre persönlichen Lernfelder leichter definieren.

Gleichzeitig sind Sie damit ein exzellentes Vorbild für Ihre Mitarbeiter, von denen Sie auch eine persönliche Weiterentwicklung erwarten. Und vielleicht bitten Sie ja mal Ihre Mitarbeiter um ein solches 5-minütiges Statement.

Führung 4.0: Scheitern führt zum Erfolg

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Wenn wir neue Dinge ausprobieren, werden wir Fehler machen – zwangsläufig. Das ist gut so! Denn durch Fehler werden wir lernen, es besser zu machen. Also sind Fehlschläge ein unverkennbares Zeichen von Fortschritt. Und wer Erfolg haben möchte, muss notwendigerweise viel ausprobieren. Eine neue Fehlerkultur ist unumgänglich.

Einerseits sollten Führungskräfte die neue Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitswelt 4.0 ausprobieren. Wir werden die Ergebnisse und Folgen von agilen Strukturen und Prozessen, neuen Arbeitsmethoden und kollaborativen Handlungsweisen nicht vollständig abschätzen können. Also werden wir häufig und schnell Dinge ausprobieren müssen und dabei lernen. Und eine persönliche Weiterentwicklung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Führungskraft 4.0. Seien Sie mutig! Ein „immer weiter so“ wird zur Erfolglosigkeit führen – ganz sicher.

Andererseits sollten Führungskräfte ihr Team ermutigen, Fehler nicht zu kaschieren, sondern öffentlich zu machen, damit alle anderen davon lernen können. Es geht nicht darum, Fehler einfach nur hinzunehmen, sondern Mitarbeiter zu bestärken, ein Risiko einzugehen und Fehlschläge als Basis für Verbesserungen zu sehen. Schaffen Sie eine neue Fehlerkultur: Belohnen Sie Fehler und sanktionieren Sie Vertuschung!

Fazit: Je häufiger und schneller wir neue Dinge ausprobieren, desto erfolgreicher können wir werden. Fehler sind der Preis für Ihren Erfolg.