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Gefühlswelt Arbeitswelt – Wir müssen Gefühle nicht aushalten, sondern frühzeitig auflösen (Julia Riemensperger)

Haben Sie schon am Arbeitsplatz geweint? Ich bin in einem Teammeeting in Tränen ausgebrochen und habe mich nicht dafür geschämt.


Ich befand mich in einer herausfordernden, beruflichen Situation und schob die zunehmende innerliche Anspannung und Unzufriedenheit zur Seite – bis die Tränen mir unmissverständlich vor Augen führten, dass meine Grenze längst überschritten war.

Emotionen sind auch im Job wichtige Boten für einen gesunden Umgang mit uns selbst. Wenn sie nicht ausgedrückt, blockiert oder heruntergeschluckt werden, können sie uns überrollen und Energien binden, die an anderer Stelle fehlen.


Um unserer Fürsorgepflicht gegenüber uns selbst nachzukommen, ist es von großer Bedeutung, dass wir uns bewusst Zeit und Raum für unsere Emotionen am Arbeitsplatz nehmen – und zwar nicht erst dann, wenn sie uns überwältigen. Schließlich wissen wir alle: Positive Gefühle wirken körperlich und psychisch stärkend, belastende Gefühle schwächen die Abwehrkräfte und wirken sich auf Motivation und Arbeitsqualität negativ aus.

Was ich seitdem geändert habe? Regelmäßig geplante Reflexionsinseln geben mir die Möglichkeit, meiner Gefühlswelt auf den Zahn zu fühlen und präventiv zu handeln. Haben Sie sich schon einmal gefragt: Wann und warum entstehen bei mir im Job Angst, Wut oder Traurigkeit?

Wie Sie Ihre emotionalen Belastungen im Job frühzeitig wahrnehmen und Ihre individuellen Bewältigungsmechanismen entwickeln können, erfahren Sie hier:

Live-Online-Workshop „Emotionale Herausforderungen am Arbeitsplatz erkennen und frühzeitig auflösen“
Mittwoch, 18.05.2022, 16:30 – 18:00 Uhr
Weitere Infos und Details: https://de.xing-events.com/XNXXDDR

Autorin:

Julia Riemensperger bringt ihre besondere Expertise als Systemische Coachin für Potenzialentfaltung und für Emotionen am Arbeitsplatz ein, um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von Führungskräften und Mitarbeiter*innen zu fördern. Weitere Informationen: https://www.juliariemensperger.com

Vermeidbare Vertrauenskiller

Der Bedarf an Vertrauen ist dramatisch gestiegen – gerade jetzt in unsicheren Zeiten, das erlebe ich jeden Tag. Vertrauen in Gesellschaft, Politik, Unternehmen und vor allem in Führungskräfte. Viele Menschen fragen sich: Wem kann ich (noch) vertrauen?

Vertrauen zu gewinnen dauert lange, Vertrauen zu verlieren dauert manchmal nur wenige Sekunden. Und Vertrauen dann wieder aufzubauen, ist meist nur sehr schwer möglich – wenn überhaupt. Also gilt es, von vornherein in der Führung alles zu tun, um eine stabile Vertrauensbeziehung aufzubauen und zu pflegen.

Das Ergebnis eines Online-Workshops benennt die drei größten vermeidbaren Vertrauenskiller:

Fehlende Ehrlichkeit
Die Wahrheit sagen, ohne Beschönigungen, und sich so klar wie möglich ausdrücken, zeigt Integrität, Offenheit und vermeidet Missverständnisse. Die Anspruch ist: „Erzähle keine Halbwahrheiten oder verzerre die Fakten, sondern nenne die Dinge beim Namen und stehe dazu.“

Kein Respekt
Abwertende Bemerkungen, abfällige Gesten, kein „Bitte“ und „Danke“, kein Mitgefühl – all das trägt nicht zu einer vertrauensvollen Beziehung bei. Die eindringliche Forderung lautet: „Respektiere als Führungskraft jeden Einzelnen in deinem Team.“

Mangelnde Verlässlichkeit
Mit einem Versprechen bauen wir Hoffnung auf und mit dem Einhalten des Versprechens Glaubwürdigkeit. Deshalb sollte ein Versprechen sinnvoll, realistisch und machbar sein. „Du bist dein Versprechen!“, belegt die eindeutige Erwartung.

Die Verletzungen und Schäden durch verlorenen gegangenes Vertrauen sind hoch. Die Enttäuschung sitzt tief, man spricht nicht mehr miteinander – das haben wir alle schon mal in der ein oder anderen Form erlebt. Es wird mehr Zeit und Geld für Kontrolle aufgewendet, aber das grundsätzliche Misstrauen bleibt trotzdem.

Wir haben nur eine Quelle für echte Top-Performance und wirklichen Fortschritt: Vertrauen.

Weitere Informationen: https://vertrauen.live

Moderne Führung und Diversity

Heute findet der 8. Deutsche Diversity-Tag statt und ich bin mit voller Überzeugung dabei!

Diesmal mit einem Video für die Leibniz Universität Hannover zum spannenden Thema „Moderne Führung & Diversity“: https://chancenvielfalt.uni-hannover.de

#FlaggefürVielfalt #DDT20

Es ist Zeit mutig zu sein – Mehr Selbstvertrauen als Mutter

Ich sitze wieder mal grübelnd und zerbreche mir den Kopf darüber, was ich wirklich außergewöhnliches kann und dazu besonders gut. Denn darauf kommt es doch an, oder? Zumindest werde ich das oft gefragt.

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Ermutigung zu einer unzeitgemäßen Führung

Fällt Ihnen auch manchmal auf, wie rücksichtslos und unmenschlich manche (vermeintlichen) Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern umgehen? Sie rechtfertigen das oft damit, dass bestimmte Ziele erreicht werden müssen und dass sie einfach so handeln müssen, weil die Mitarbeiter es ja anders nicht verstehen würden. Ein fataler Trugschluss!

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Altersgemischte Teams erfolgreich führen

Jüngere und Ältere im Team – unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Stärken, unterschiedliche Erwartungen. Was zeichnet eigentlich die erfolgreiche Führung eines altersgemischtes Team aus?

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Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich?

Eine Stärkung der digitalen Führungsqualitäten ist zum Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Doch wer ist dafür verantwortlich? Das Unternehmen bzw. die Personalabteilung oder die Führungskräfte selbst?

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