Schlagwort-Archive: Potenzial

Es ist Zeit mutig zu sein – Mehr Selbstvertrauen als Mutter

Ich sitze wieder mal grübelnd und zerbreche mir den Kopf darüber, was ich wirklich außergewöhnliches kann und dazu besonders gut. Denn darauf kommt es doch an, oder? Zumindest werde ich das oft gefragt.

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Höhere Mitarbeiterbindung durch Wertschätzung

Mitarbeiter kommen wegen der Firma / der Marke und gehen wegen der Führungskraft, so lautet die Erkenntnis aus vielen Exit-Gesprächen. Sehr bedenklich! Was also können Führungskräfte tun, um die Mitarbeiterbindung zu erhöhen?

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Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich?

Eine Stärkung der digitalen Führungsqualitäten ist zum Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Doch wer ist dafür verantwortlich? Das Unternehmen bzw. die Personalabteilung oder die Führungskräfte selbst?

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„Ernte-Dank“

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Im bäuerlichen Umfeld feiert man am Ende der Ernte-Saison das Erntedank-Fest. Eine Tradition die weltweit verbreitet ist und deren Ursprung weit in die vorchristliche Zeit zurück reicht. Es ist ein lieb gewonnener Brauch kurz inne zu halten und zu würdigen, was im Ernte-Jahr vollbracht wurde. Danke sagen, sich der Erfolge, Ressourcen und Erfahrungen, aber auch der Ernteausfälle bewusst werden – und gleichzeitig Kraft sammeln für die nächste Saison, das nächste Ernte-Jahr, die nächsten bevorstehenden Arbeiten.

Und wenn man dann so auf seinen Feldern, Wiesen und Weiden steht und das Ergebnis getaner Arbeit würdigt, stellt sich eine tiefe Zufriedenheit ein. Man versöhnt sich mit den zurückliegenden Strapazen – im Bewusstsein, dass sich der persönliche Einsatz gelohnt hat.

In vielen Unternehmen neigt sich das Geschäftsjahr dem Ende zu. Manchmal wird dabei vergessen den Mitarbeitern „Ernte-Dank“ zu sagen. Das ist schade und eine vertane Chance Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Schließlich steckt Herzblut in der Erreichung der Ergebnisse. Auch wenn es Budgetabweichungen gab oder die vereinbarten Ziele nicht hundert Prozent erreicht wurden, steckt auch im Teilerfolg Arbeit und Einsatz.

In Landwirtschaft und Business gilt gleichermaßen: Kein Ernte-Jahr gleicht dem anderen. Mal ist man über Plan, mal drunter. Wichtig ist, sich schnell von Misserfolgen zu erholen und es immer wieder neu anzupacken – mit Kraft, Ausdauer und dem Willen, die bestmögliche „Ernte“ einzufahren.

Im Coaching versucht man die Kraft für große Herausforderungen aus der Erinnerung an die Bewältigung ähnlicher Situationen zu ziehen. Ressourcen-Arbeit!
Ein herzliches „Danke für deinen Beitrag zur Ernte“ oder „Danke, dass wir gemeinsam so viel geschafft haben“ ist ein wahrer Kraftquell für die Herausforderungen des nächsten Geschäftsjahres. Nach der Ernte ist halt schon wieder vor der Ernte….

In diesem Sinne feiern Sie doch mal mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen Ihr ganz persönliches „Ernte-Dank-Fest“ und tanken Sie gemeinsam Kraft fürs nächste Jahr.

Stefanie Mößinger, Die Werte-Manufaktur

Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale?

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Wenn die Gewinne sinken, dann reagiert das Management meist reflexartig mit der Ankündigung von Personalabbau. Mitarbeiter werden als „Kosten auf zwei Beinen“ gesehen. Eine überholte Sichtweise. Es geht auch anders.

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Führung 4.0: Vertrauen ist der Erfolgsschlüssel Nr. 1

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In einer digitalen Arbeitswelt wird es darauf ankommen, Vertrauen aufzubauen, um erfolgreich zu sein. Wie kann das gelingen?

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Der heilige Gral – das HRBP-Modell und der “Super-HERO-Personaler“

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Alle großen Unternehmen haben es getan oder tuen es immer noch – die Transformation der Personalabteilung nach dem 3-Säulen-Modell von Dave Ulrich. Viele erhofften sich dadurch die Wunderheilung, ungeachtet dessen, ob das Modell zur Unternehmensgröße, Struktur und Kultur passt und vor allem, ob auch alle Personaler das Potenzial haben, HR-Business Partner zu sein. Genau so macht man sich auch selten Gedanken, dass viele Führungskräfte nicht ohne Weiteres so weit sind, eine große Menge unserer HR relevanten Aufgaben zu übernehmen. Aber nein, auf Biegen und Brechen muss das Modell erfolgreich sein – andere Unternehmen haben es ja schließlich auch implementiert.

Genau – die Frage ist nur wie? Das primäre Ziel „Reduzierung von Headcount“ wird dabei oft unter dem Teppich gekehrt. HR-Führungskräften wird vermittelt, sie könnten in Zukunft strategischer arbeiten, näher am Business dran sein und als „one face to the customer“ auftreten, um ihren eigenen Wertbeitrag zu leisten und um an Akzeptanz und Anerkennung als „richtige“ Business Partner zu gewinnen. Die lästigen administrativen Aufgaben könnten sie weg delegieren und bei speziellen Fachfragen auf die CoE´s (Center of Excellence) mit deren Fachexpertise zugreifen.

Zugegebenermaßen klingt Dave Ulrichs „Heil-Lehre“ aus dieser Perspektive äußerst verlockend. Somit wird die positive Einstellung der Personalreferenten versiegelt und die Wunschvorstellung vom „Super-Personaler“ kreiert. Um ehrlich zu sein, es hat mich auch für einen kurzen Moment erwischt…Ich meine den Super-HERO-Moment, hab sogar geträumt wie ich in Superheld-Kostüm mit Aufdruck „HR Hero“ auf der Brust die Welt rette. Nein, Spaß bei Seite… Aber was ernsthaft bei dieser utopischen Vorstellung, eine Person könne dem Business alles geben, vergessen wurde ist, dass HR immer als EINE Einheit gesehen wird und an ALLEN Ergebnisse gemessen wird. Sprich, alle anderen Säulen wie CoE’s oder SSC müssen auch gut funktionieren. Das bedeutet, wenn mein in den meisten Fällen mangelhaft geschulter Kollege z.B. in der Slowakei, der keine tiefen Kenntnisse bzgl. Sprache, Arbeitsrechtsgegebenheiten etc. hat, einem Manager ein inkorrektes Dokument erstellt, eine Frage falsch beantwortet oder oder, dass dieser Manager UNS HR daran beurteilen wird. Genauso, wenn wir an der Front eigentlich die Super-Hero´s sein sollten, leider aber kaum etwas selber entscheiden dürfen, weil viele unserer ursprünglichen Kompetenzen in den CoE´s verlagert wurden. Den Manager vertrösten mit „wir kommen auf ihn zurück“, sobald wir mit den Kollegen gesprochen haben, klingt nicht sehr effizient und dienstleistungsorientiert, oder?

Damit wird letztendlich deutlich, dass der Erfolg des HRBP mit der Funktionalität des ganzen 3-Säulen-Modells steht und fällt – und mit dem Bewusstsein, dass HR als Ganzes der HRBP ist und nicht einzelne Personen oder Rollen. Daher ist eine überstürzte, nicht gut geplante und durchdachte Einführung eine Garantie für das Scheitern des Modells und den Verlust von einigen HR-Leistungsträgern, die nicht die Geduld haben, das Modell über zwei bis drei Jahre zu stabilisieren.