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Vertrauen zurückgewinnen – Wie geht das?

Viele Menschen haben das Vertrauen verloren – in Gesellschaft, Politik, Kirche, Unternehmen und in Führungskräfte, aus welchen Gründen auch immer. Die Folgen von Vertrauensbrüchen sind fatal, das erleben wir momentan fast täglich. Die entscheidende Frage ist: Wie kann man Vertrauen wiederherstellen?

Vertrauen ist nicht von heute auf morgen zurückzugewinnen. Enttäuschung, Frustration und Schmerz sind meist zu tief, um einfach darüber hinwegzugehen. Um Vertrauen wieder aufzubauen, benötigt es konkrete kontinuierliche Verhaltensweisen, die das Gefühl von Ehrlichkeit, Respekt und Verlässlichkeit zurückbringen.

In einem Online-Workshop wurde die drei wichtigsten Handlungsempfehlungen erarbeitet, um Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen:

Aufrichtige Entschuldigung

Fehler passen immer wieder – keine Frage. Nichts ist jedoch vertrauensschädigender als mangelnde Ehrlichkeit, also Fehler nicht wahrhaben zu wollen, zu vertuschen oder andere dafür zu beschuldigen. Die Aufforderung ist eindeutig: „Stehe zu deinen Fehlern und entschuldige dich aufrichtig dafür.“   

Gelerntes umsetzen 

Eine Entschuldigung allein genügt meist nicht, um einen Vertrauensbruch aufzulösen. Es wird darauf ankommen, das aus den Fehlern Gelernte zu benennen und konsequent umzusetzen. Die eindringliche Forderung lautet: „Sag’ was du gelernt hast und setze es um.“

Ergebnisse liefern 

Große Ankündigungen und Versprechungen bringen kein Vertrauen zurück. Vielmehr zählen neue Verhaltensweisen und vor allem positive Resultate, die andere motivieren, wieder Vertrauen zu finden. Die klare Handlungsempfehlung ist: „Überzeuge durch positive Ergebnisse.“

Es wird nicht immer gelingen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Manchmal ist der Vertrauensbruch oder gar der Verrat zu schmerzlich. Doch Schwierigkeiten und Herausforderungen enthalten immer Chancen, um neues dauerhaften Vertrauen zu etablieren.

Es lohnt sich, Vertrauen zurückzugewinnen, auch wenn es länger dauern wird. Vertrauen ist der einzige Schlüssel für dauerhaften Erfolg

Weitere Informationen: https://vertrauen.live

Vermeidbare Vertrauenskiller

Der Bedarf an Vertrauen ist dramatisch gestiegen – gerade jetzt in unsicheren Zeiten, das erlebe ich jeden Tag. Vertrauen in Gesellschaft, Politik, Unternehmen und vor allem in Führungskräfte. Viele Menschen fragen sich: Wem kann ich (noch) vertrauen?

Vertrauen zu gewinnen dauert lange, Vertrauen zu verlieren dauert manchmal nur wenige Sekunden. Und Vertrauen dann wieder aufzubauen, ist meist nur sehr schwer möglich – wenn überhaupt. Also gilt es, von vornherein in der Führung alles zu tun, um eine stabile Vertrauensbeziehung aufzubauen und zu pflegen.

Das Ergebnis eines Online-Workshops benennt die drei größten vermeidbaren Vertrauenskiller:

Fehlende Ehrlichkeit
Die Wahrheit sagen, ohne Beschönigungen, und sich so klar wie möglich ausdrücken, zeigt Integrität, Offenheit und vermeidet Missverständnisse. Die Anspruch ist: „Erzähle keine Halbwahrheiten oder verzerre die Fakten, sondern nenne die Dinge beim Namen und stehe dazu.“

Kein Respekt
Abwertende Bemerkungen, abfällige Gesten, kein „Bitte“ und „Danke“, kein Mitgefühl – all das trägt nicht zu einer vertrauensvollen Beziehung bei. Die eindringliche Forderung lautet: „Respektiere als Führungskraft jeden Einzelnen in deinem Team.“

Mangelnde Verlässlichkeit
Mit einem Versprechen bauen wir Hoffnung auf und mit dem Einhalten des Versprechens Glaubwürdigkeit. Deshalb sollte ein Versprechen sinnvoll, realistisch und machbar sein. „Du bist dein Versprechen!“, belegt die eindeutige Erwartung.

Die Verletzungen und Schäden durch verlorenen gegangenes Vertrauen sind hoch. Die Enttäuschung sitzt tief, man spricht nicht mehr miteinander – das haben wir alle schon mal in der ein oder anderen Form erlebt. Es wird mehr Zeit und Geld für Kontrolle aufgewendet, aber das grundsätzliche Misstrauen bleibt trotzdem.

Wir haben nur eine Quelle für echte Top-Performance und wirklichen Fortschritt: Vertrauen.

Weitere Informationen: https://vertrauen.live

Die ungeschminkte Wahrheit

Als Führungskraft werden Sie niemals die ungeschminkte Wahrheit zu hören bekommen. Und das gilt fast genauso für einen Schichtleiter wie für einen Abteilungsleiter, Projektleiter oder Firmeninhaber.

Klar ist: Als Führungskraft sind Sie in einer Machtposition. Sie treffen Entscheidungen, beeinflussen Mentalität, präferieren Verhaltensweisen und geben Richtungen vor – natürlich basierend auf Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen, aber auch mit Ihrer Eigenart, Ihren Angewohnheiten und Ihren Launen. Und: Von Ihnen hängt die Karriere und der berufliche Erfolg Ihrer Mitarbeiter mehr oder wenig ab.

Nun ist es nicht verwunderlich, das Mitarbeiter bestrebt sind – vielleicht auch nur unbewusst – Ihnen zu gefallen. Um Ihr Wohlwollen zu gewinnen ist es vielleicht nicht gerade ratsam, Ihnen zu widersprechen oder Ihre Eigenheiten zu kritisieren. Ich unterstelle keinem, zu lügen. Es könnte jedoch nicht immer die vollständige Wahrheit sein, die Ihnen vermittelt wird.

Andererseits: Wer die Fakten nicht wahrhaben und annehmen will, vielleicht aus Angst vor Machtverlust oder aus Eitelkeit, dem werden die Mitarbeiter über kurz oder lang nicht mehr folgen – schon allein um ihre eigenen Interessen zu wahren und um nicht mit unterzugehen. Die US-Politik bietet dazu aktuell ein Lehrstück – mit unfassbaren Ereignissen und Auswirkungen.

Es geht also darum, sich zuverlässige Informationen zu beschaffen und den Mitarbeitern zu zeigen, dass es um die besten Ideen, um Fortschritte und um Lösungen geht. Deshalb: Gehen Sie ruhig mal in die „Niederungen“, sprechen Sie mit den Mitarbeitern vor Ort über Details und verschaffen Sie sich selbst ein Bild („Undercover-Boss“ lässt grüßen). Oder suchen Sie sich jemanden, zu dem Sie unbegrenztes Vertrauen haben und der Ihnen ohne Angst ein ehrliches Feedback gibt.

„Hüte Dich vor Mitarbeitern, die am lautesten über Deine schlechten Witze lachen“ war der Rat einer Führungskraft bei einem Online-Round Table an Führungsnachwuchskräfte. Die Botschaft: Bemühen Sie sich um die Fakten und seien Sie selbstkritisch!

7 Business-Vorteile, die Sie nur durch Vertrauen erreichen

Der Bedarf an Vertrauen ist dramatisch gestiegen – gerade jetzt in unsicheren geschäftlichen Zeiten, das erlebe ich jeden Tag. Vertrauen in Kunden, Lieferanten oder Kooperationspartner. Viele fragen sich: Wem kann ich (noch) vertrauen?

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