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Führung 4.0: Scheitern führt zum Erfolg

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Wenn wir neue Dinge ausprobieren, werden wir Fehler machen – zwangsläufig. Das ist gut so! Denn durch Fehler werden wir lernen, es besser zu machen. Also sind Fehlschläge ein unverkennbares Zeichen von Fortschritt. Und wer Erfolg haben möchte, muss notwendigerweise viel ausprobieren. Eine neue Fehlerkultur ist unumgänglich.

Einerseits sollten Führungskräfte die neue Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitswelt 4.0 ausprobieren. Wir werden die Ergebnisse und Folgen von agilen Strukturen und Prozessen, neuen Arbeitsmethoden und kollaborativen Handlungsweisen nicht vollständig abschätzen können. Also werden wir häufig und schnell Dinge ausprobieren müssen und dabei lernen. Und eine persönliche Weiterentwicklung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Führungskraft 4.0. Seien Sie mutig! Ein „immer weiter so“ wird zur Erfolglosigkeit führen – ganz sicher.

Andererseits sollten Führungskräfte ihr Team ermutigen, Fehler nicht zu kaschieren, sondern öffentlich zu machen, damit alle anderen davon lernen können. Es geht nicht darum, Fehler einfach nur hinzunehmen, sondern Mitarbeiter zu bestärken, ein Risiko einzugehen und Fehlschläge als Basis für Verbesserungen zu sehen. Schaffen Sie eine neue Fehlerkultur: Belohnen Sie Fehler und sanktionieren Sie Vertuschung!

Fazit: Je häufiger und schneller wir neue Dinge ausprobieren, desto erfolgreicher können wir werden. Fehler sind der Preis für Ihren Erfolg.

Führung: Fördern und fordern Sie Neugier …mehr denn je

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„Sei nicht so neugierig!“ – eine beliebte Killerphrase, um lästiges Nachfragen abzuwehren oder zumindest Zurückhaltung anzumahnen. Das hilft uns in einer Arbeitswelt 4.0 nicht weiter – im Gegenteil. Wir benötigen mehr Neugier bei Führungskräften und Mitarbeitern, um die vielen Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitswelt 4.0 besser zu nutzen.

Neugier ist die Voraussetzung, um Interessantes zu erfahren und um Neues auszuprobieren. Genau das ist entscheidend, wenn es um disruptive Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Digitalisierung oder agile Organisation geht. Nur mit viel Neugier können Führungskräfte und Mitarbeiter in Situationen, die mit Neuerungen, Unsicherheit und Komplexität verbunden sind, mutig neue Wege gehen und erfolgreich sein.

Deshalb: Beschäftigen Sie neugierige Mitarbeiter. Achten Sie bereits in den Einstellungsinterviews auf die Neugier der Bewerber. Welche Fragen werden gestellt? Wie werden Fragen beantwortet? Machen Sie Neugier zu einem zentralen Einstellungskriterium und bitten Sie Kandidaten, ihre Neugier zu belegen. Unterstützen Sie jeden Mitarbeiter, der neugierig ist, und bieten Sie ihnen entsprechende Möglichkeiten. Und befördern Sie nur noch Führungskräfte und Mitarbeiter mit einer ausgeprägten Neugier. Machen Sie Neugier zu einem festen Bestandteil Ihrer Führungskultur 4.0.

Als ambitionierte Führungskraft 4.0 sind Sie natürlich mit Ihrer Neugier ein gutes Vorbild. Neues lernen wollen, von anderen lernen wollen. Sie interessieren sich (brennend) für neue Erkenntnisse, neue Methoden und neue Lösungen, die Ihnen und Ihrem Team helfen, erfolgreicher zu sein. „Sei neugierig!“ – das ist die Devise in einer Arbeitswelt 4.0.

Führung: Kritik ist eine Art der Wertschätzung

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Viele Führungskräfte scheuen sich vor Kritikgesprächen mit ihren Mitarbeitern. Ihnen ist es unangenehm, Auge in Auge kritische Punkte zu Leistung und Verhalten anzusprechen. Es könnte ja die vermeintliche Harmonie stören oder es könnte eine heftige Reaktion des Mitarbeiters geben. Und wie soll man dann damit umgehen? Doch in einer Arbeitswelt 4.0 und einer agilen Organisation ist Feedback ein zentraler Erfolgsfaktor.

Manche Führungskräfte schicken ihre kritischen Anmerkungen mit einer Mail oder mit einer WhatsApp. Das wird von Mitarbeitern als feige wahrgenommen. „Der traut sich nicht mal, mir seine Meinung persönlich zu sagen. Wieso sollte ich ihn respektieren?“, so eine klare Mitarbeiter-Aussage.

Andere Führungskräfte reden im Kritikgespräch lange um den heißen Brei herum, sie kommen einfach nicht zum Punkt. Mitarbeiter empfinden das als schwach und unprofessionell. „Wer ist hier eigentlich der Low-Performer?“, so die provokative Frage eines Mitarbeiter an seine Führungskraft.

Wirkungsvolle Kritik ist immer sachlich, persönlich und zeitnah. Im persönlichen Gespräch wird erläutert, was konkret bei Leistung und Verhalten verbessert werden soll und wie die Zielrichtung ist. Damit ist Kritik eine Art von Wertschätzung: „Ich kritisiere Sie, weil Sie mir viel wert sind.“

Gerade in einer Arbeitswelt 4.0 und einer agilen Organisation ist eine exzellente Kommunikation und eine positive Feedback- und Fehler-Kultur erfolgsentscheidend. Sie stärken das so wichtige gegenseitige Vertrauen und sind auf Verbesserungen ausrichtet. Sie sind Zeichen für eine neue Führungskultur und Führungspraxis – für eine Führung 4.0.

 

Kann ich meinen Führungsstil verändern?

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Viele Führungskräfte spüren die veränderten Anforderungen und Erwartungen durch eine zunehmende Digitalisierung und Virtualisierung und durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen der jungen Generationen. Sie erleben, dass sie mit ihrem Führungsstil nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen und dass sie dadurch an Respekt und Einfluss verlieren. Und dann kommen die quälenden Fragen: Kann ich überhaupt meinen Führungsstil verändern? Bin ich dann noch authentisch? Was denken die Kollegen und Mitarbeiter von mir?

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Der generationsübergreifende Wissensaustausch und die Steigerung der Produktivität – von Isabella Nowicki

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Die „Alten“ können nicht von den „Jungen“ lernen, sondern die „Jungen“ nur von den „Alten“? Effektive Arbeit geht nur mit gleichaltrigen Mitarbeitern, die auf einem Level sind? Die „Neulinge“ haben ja noch gar keine Ahnung?

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So werden Sie mit Führung 4.0 noch erfolgreicher

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Industrie 4.0, digitale Arbeitswelt und neue Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen der Gen Y und Gen Z bieten noch nie dagewesene Chancen für Führungskräfte. Eine Weiterentwicklung zur Führungskraft 4.0 ermöglicht, den eigenen Führungserfolg zu verbessern und die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern. Was ist zu tun?

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Der heilige Gral – das HRBP-Modell und der “Super-HERO-Personaler“

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Alle großen Unternehmen haben es getan oder tuen es immer noch – die Transformation der Personalabteilung nach dem 3-Säulen-Modell von Dave Ulrich. Viele erhofften sich dadurch die Wunderheilung, ungeachtet dessen, ob das Modell zur Unternehmensgröße, Struktur und Kultur passt und vor allem, ob auch alle Personaler das Potenzial haben, HR-Business Partner zu sein. Genau so macht man sich auch selten Gedanken, dass viele Führungskräfte nicht ohne Weiteres so weit sind, eine große Menge unserer HR relevanten Aufgaben zu übernehmen. Aber nein, auf Biegen und Brechen muss das Modell erfolgreich sein – andere Unternehmen haben es ja schließlich auch implementiert.

Genau – die Frage ist nur wie? Das primäre Ziel „Reduzierung von Headcount“ wird dabei oft unter dem Teppich gekehrt. HR-Führungskräften wird vermittelt, sie könnten in Zukunft strategischer arbeiten, näher am Business dran sein und als „one face to the customer“ auftreten, um ihren eigenen Wertbeitrag zu leisten und um an Akzeptanz und Anerkennung als „richtige“ Business Partner zu gewinnen. Die lästigen administrativen Aufgaben könnten sie weg delegieren und bei speziellen Fachfragen auf die CoE´s (Center of Excellence) mit deren Fachexpertise zugreifen.

Zugegebenermaßen klingt Dave Ulrichs „Heil-Lehre“ aus dieser Perspektive äußerst verlockend. Somit wird die positive Einstellung der Personalreferenten versiegelt und die Wunschvorstellung vom „Super-Personaler“ kreiert. Um ehrlich zu sein, es hat mich auch für einen kurzen Moment erwischt…Ich meine den Super-HERO-Moment, hab sogar geträumt wie ich in Superheld-Kostüm mit Aufdruck „HR Hero“ auf der Brust die Welt rette. Nein, Spaß bei Seite… Aber was ernsthaft bei dieser utopischen Vorstellung, eine Person könne dem Business alles geben, vergessen wurde ist, dass HR immer als EINE Einheit gesehen wird und an ALLEN Ergebnisse gemessen wird. Sprich, alle anderen Säulen wie CoE’s oder SSC müssen auch gut funktionieren. Das bedeutet, wenn mein in den meisten Fällen mangelhaft geschulter Kollege z.B. in der Slowakei, der keine tiefen Kenntnisse bzgl. Sprache, Arbeitsrechtsgegebenheiten etc. hat, einem Manager ein inkorrektes Dokument erstellt, eine Frage falsch beantwortet oder oder, dass dieser Manager UNS HR daran beurteilen wird. Genauso, wenn wir an der Front eigentlich die Super-Hero´s sein sollten, leider aber kaum etwas selber entscheiden dürfen, weil viele unserer ursprünglichen Kompetenzen in den CoE´s verlagert wurden. Den Manager vertrösten mit „wir kommen auf ihn zurück“, sobald wir mit den Kollegen gesprochen haben, klingt nicht sehr effizient und dienstleistungsorientiert, oder?

Damit wird letztendlich deutlich, dass der Erfolg des HRBP mit der Funktionalität des ganzen 3-Säulen-Modells steht und fällt – und mit dem Bewusstsein, dass HR als Ganzes der HRBP ist und nicht einzelne Personen oder Rollen. Daher ist eine überstürzte, nicht gut geplante und durchdachte Einführung eine Garantie für das Scheitern des Modells und den Verlust von einigen HR-Leistungsträgern, die nicht die Geduld haben, das Modell über zwei bis drei Jahre zu stabilisieren.

Nur weiter so! 10 Tipps, wie Sie als Führungskraft Ihre Zukunftsfähigkeit so richtig vermasseln

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Mal ehrlich – das ist doch Ihr Alltag, oder? Als Führungskraft sollen Sie einerseits für eine bessere Performance mit Ihrem Team sorgen und andererseits die Mitarbeiter stets wertschätzend behandeln und ganz modern flache Hierarchien pflegen. Spagat? Dehnungsgrätsche? Quatsch! Das kriegen Sie doch locker hin!

Wie? Ganz einfach: Egal, ob Sie mit neuen Anforderungen durch Arbeiten 4.0, durch die demographische Entwicklung oder durch die Digitalisierung der Arbeitswelt konfrontiert sind – bleiben Sie bloß unbeirrt bei Ihrem bewährten, alten Führungsstil und sitzen Sie die Entwicklungen in aller Ruhe aus!

Hier bekommen Sie fundierte Tipps aus der Führungspraxis, die Ihnen helfen, Ihre Zukunftsfähigkeit als Chef zu vermasseln und Ihre Beschäftigungsfähigkeit mit Sicherheit aufs Spiel zu setzen!

Jetzt kostenfrei E-Book herunterladen: http://www.christophhauke.de/newsroom/e-book/

Viel Spaß beim Lesen!

Der „Führung 4.0-Bereitschaftstest“

 

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Kein Mensch kommt heute auf die Idee, ein Handy aus den 90er-Jahren zu nutzen. Kein Mensch fährt heute noch ein Auto aus den 70er-Jahren – na ja, vielleicht nur ab und zu aus nostalgischen Gründen. Doch in der Führungspraxis werden immer noch überwiegend Führungswissen und Führungsinstrumente aus der Mitte des letzten Jahrhunderts angewandt. So wird das nix! Die gravierenden Veränderungen durch Industrie 4.0, digitale Arbeitswelt und Fachkräfte-Mangel erfordern eine neue Führungskultur und Führungspraxis – eine Führung 4.0. Sind Sie bereit dafür? Machen Sie den Test und bewerten Sie sich selbst.

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Der neue Arbeitsalltag – von Isabella Nowicki

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Im Alltag begegnet man vielen Menschen und von manchen wird man nicht unbedingt so behandelt, wie man es sich wünscht. Leider sind es oft die Menschen, die älter und vor allem erfahrener sind, als man selbst. Doch sollte man diese Erfahrungen nicht nutzen, um den noch nicht so Erfahrenen zu helfen, anstatt sie skeptisch dabei zu beobachten, wie sie „Fehler“ machen?

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