Vermeidbare Vertrauenskiller

Der Bedarf an Vertrauen ist dramatisch gestiegen – gerade jetzt in unsicheren Zeiten, das erlebe ich jeden Tag. Vertrauen in Gesellschaft, Politik, Unternehmen und vor allem in Führungskräfte. Viele Menschen fragen sich: Wem kann ich (noch) vertrauen?

Vertrauen zu gewinnen dauert lange, Vertrauen zu verlieren dauert manchmal nur wenige Sekunden. Und Vertrauen dann wieder aufzubauen, ist meist nur sehr schwer möglich – wenn überhaupt. Also gilt es, von vornherein in der Führung alles zu tun, um eine stabile Vertrauensbeziehung aufzubauen und zu pflegen.

Das Ergebnis eines Online-Workshops benennt die drei größten vermeidbaren Vertrauenskiller:

Fehlende Ehrlichkeit
Die Wahrheit sagen, ohne Beschönigungen, und sich so klar wie möglich ausdrücken, zeigt Integrität, Offenheit und vermeidet Missverständnisse. Die Anspruch ist: „Erzähle keine Halbwahrheiten oder verzerre die Fakten, sondern nenne die Dinge beim Namen und stehe dazu.“

Kein Respekt
Abwertende Bemerkungen, abfällige Gesten, kein „Bitte“ und „Danke“, kein Mitgefühl – all das trägt nicht zu einer vertrauensvollen Beziehung bei. Die eindringliche Forderung lautet: „Respektiere als Führungskraft jeden Einzelnen in deinem Team.“

Mangelnde Verlässlichkeit
Mit einem Versprechen bauen wir Hoffnung auf und mit dem Einhalten des Versprechens Glaubwürdigkeit. Deshalb sollte ein Versprechen sinnvoll, realistisch und machbar sein. „Du bist dein Versprechen!“, belegt die eindeutige Erwartung.

Die Verletzungen und Schäden durch verlorenen gegangenes Vertrauen sind hoch. Die Enttäuschung sitzt tief, man spricht nicht mehr miteinander – das haben wir alle schon mal in der ein oder anderen Form erlebt. Es wird mehr Zeit und Geld für Kontrolle aufgewendet, aber das grundsätzliche Misstrauen bleibt trotzdem.

Wir haben nur eine Quelle für echte Top-Performance und wirklichen Fortschritt: Vertrauen.

Weitere Informationen: https://vertrauen.live