Schlagwort-Archive: Werte

Was wir Jüngeren wirklich wollen – von Isabella Nowicki

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Viele Absolventen fürchten sich vor dem Start ins Arbeitsleben. Man hört aus jeder Richtung, dass man zunächst behandelt wird wie ein Praktikant, sich ständig unter Beweis stellen muss und dann doch immer auf der gleichen Stelle bleibt.

Das ist der Grund wieso meist nur die gleichen Unternehmen als Ziel für den Berufseinstieg gewählt werden. Der Schlüssel: Fördern und Perspektiven geben! Die meisten Absolventen haben Träume, denen sie immer näher kommen möchten. Die intrinsische Motivation, die sich daraus ergibt, ist unbezahlbar, denn sie bringt den Mitarbeiter dazu, auf absoluter Höchstleistung zu arbeiten.

Es geht nicht darum, sofort den verantwortungsvollsten Posten zu bekommen, sondern darum, eine Chance zu bekommen, um das Gelernte auch anwenden zu können. Die jungen Generationen wollen zwar zeigen was sie können, sind aber durchaus kritikfähig und können Kritik ins Positive umsetzen. Jeder Anfang ist schwer, doch es bringt nichts, den Karriereweg unnötig hinauszuzögern.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und auch die Strukturen eines Unternehmens müssen erlernt und Erfahrungen müssen gesammelt werden. Das Wichtigste dabei: Gefordert, aber auch gefördert werden. Die jungen Generationen möchten das Gefühl haben, dass sie vom Unternehmen geschätzt, ernst genommen und auf weitere Aufgaben vorbereitet werden.

Junge Mitarbeiter müssen als Ressource und nicht als Last, der man etwas beibringen muss, gesehen werden, denn sie sind die Zukunft und was gibt es Effizienteres als die Zukunft auf ihre kommenden Aufgaben vorzubereiten?!

Isabella Nowicki ist Gen Y und Studentin an der Akademie für Mode- und Designmanagement (AMD) in Düsseldorf.

Hinweis: Isabella Nowicki und Christoph Hauke halten gemeinsam einen inspirierenden und humorvollen Vortrag zu den Werten, Einstellungen, Verhaltensweisen und Erwartungen der Gen Z, Gen Y, Gen X und Baby Boomer und geben Handlungsempfehlungen für die Führung und Zusammenarbeit.

Impuls-Vortrag „Baby Boomer trifft Gen Y – Wie Missverständnisse gelöst werden“,  28.01.2016, 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Düsseldorf

Weitere Informationen und Anmeldung: http://bit.ly/1kYayxV 

Führung: Wie verbindlich ist eigentlich ein Commitment?

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Ein Commitment ist ein praktisches Instrument, um einen gemeinsamen Konsens im Team herzustellen. Doch oftmals wird die Verbindlichkeit des Commitments unterschiedlich interpretiert. Was ist zu tun?

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Emotionale Kompetenz in der Führung – Interview mit Susanne Wieland

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Die Emotionale Kompetenz wird immer entscheidender für Führungskräfte. Im letzten Blog-Beitrag berichtete Susanne Wieland über die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit dazu. Heute erläutert sie ihre persönlichen Einschätzungen und ihre praktischen Führungserfahrungen.

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Emotionale Intelligenz und Führung – Schwerpunkte der Diplomarbeit* von Susanne Wieland

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Fragestellungen, wie relevant Menschen ihr bestehendes Arbeitsverhältnis bewerten; wie wichtig es ihnen dabei ist, gerade in diesem Unternehmen zu arbeiten; wie diese mit Emotionen in Organisationen und der Emotionalen Intelligenz bei der Mitarbeiterführung und -bindung zusammenhängen, sind es wert, genauer betrachtet zu werden.

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Wie viel „guter Hirte“ steckt in Ihnen?

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In meiner Parallelwelt Bergbauernhof ist mein Tagesablauf von der Versorgung unserer Tiere geprägt. Erst wenn sichergestellt ist, dass es allen gut geht, keine gesundheitlichen Probleme bestehen, alle Mäuler gestopft sind, die Tiere auf die für den jeweiligen Tag und die jeweilige Witterung optimale Weidefläche geführt sind und alle situativen Gefahren abgewendet sind… erst dann können wir uns den sonstigen Aufgaben widmen. Und das an 365 Tagen und so manchen Nächten im Jahr. Unsere Tiere danken uns diese Fürsorge mit Vertrauen, Zuneigung und damit, dass sie ihren jeweiligen Job am Hof erledigen. An Tagen, an denen wir diese Versorgungs-Pflicht für unsere „tierischen Mitarbeiter“ als Belastung empfinden, hilft mir das christliche Bild des „guten Hirten“.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser… (nachzulesen in Psalm 23).

Auch, wenn man es nicht durch die christliche Brille betrachtet, ist die nüchterne Beschreibung des „Hirtenberufes“ eindeutig. Mit dem Führungsanspruch des Hirten ist untrennbar die Pflicht verbunden, für Schutz und Ordnung zu sorgen und die Versorgung der Herde sicherzustellen – und zwar mit allem, was notwendig ist.

Was halten Sie von dem Bild der Führungskraft als „guter Hirte“? Mir gefällt diese Metapher und vielen Mitarbeitern und Führungskräften, mit denen ich bislang darüber diskutiert habe auch. Sich um „seine Schäfchen“ kümmern, hat – vor allen anderen Führungsaufgaben – höchste Priorität! Erst, wenn sichergestellt ist, dass alle ausreichend versorgt und die für die jeweilige Aufgabe optimalen Rahmenbedingungen geschaffen sind, ist der Grundstein für Produktivität und gemeinsamen Erfolg gelegt. Schutz, Ordnung und Versorgung mögen sich vielleicht altmodisch anhören, bedienen aber letztlich menschliche Grundbedürfnisse.

Also – wenn Sie die „Versorgung“ Ihrer Mitarbeiter mal wieder anstrengend finden, denken Sie an den „guten Hirten“. Vielleicht hilft Ihnen das Bild – so wie mir.

Stefanie Mößinger, Die Werte-Manufaktur