Schlagwort-Archive: Personalentwicklung

Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich?

Eine Stärkung der digitalen Führungsqualitäten ist zum Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Doch wer ist dafür verantwortlich? Das Unternehmen bzw. die Personalabteilung oder die Führungskräfte selbst?

Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich? weiterlesen

Führung 4.0: Digitale Transformation benötigt digitales Mindset

Die digitale Transformation wird dann besser gelingen, wenn Führungskräfte ein sog. digitales Mindset haben, also eine grundsätzlich positive Einstellung zur Digitalisierung. Doch was ist damit genau gemeint?

Führung 4.0: Digitale Transformation benötigt digitales Mindset weiterlesen

Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale?

img_2915

Wenn die Gewinne sinken, dann reagiert das Management meist reflexartig mit der Ankündigung von Personalabbau. Mitarbeiter werden als „Kosten auf zwei Beinen“ gesehen. Eine überholte Sichtweise. Es geht auch anders.

Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale? weiterlesen

Führen im Hier und Jetzt

josefine-fuehrt-twister-im-gleichschritt

Auf unserem Bergbauernhof in Südtirol bieten wir seit diesem Sommer Trekking-Touren mit Lamas und Alpakas an. Neuweltkameliden werden nicht geritten, sondern geführt, d.h. sie begleiten uns auf unseren Wanderungen und tragen bei Bedarf unser Gepäck. Da man nicht aufsitzt, fällt die Möglichkeit der direkten, körperlichen Einflussnahme auf das Tier weg. Will man die eigenwilligen Tiere also bewegen mitzugehen, braucht es eine unmissverständliche Körpersprache, einen klaren Geist und die nötige Konsequenz. Lamas begegnen uns Menschen mit großer Neugier und gesundem Respekt. Sie „lesen“ uns förmlich und haben ein feines Gespür dafür, ob ihr (Führungs-) Mensch weiß, was er will und das auch mit ganzem Herzen verfolgt. Und jetzt wird es spannend, liebe Leserinnen und Leser.

Unsere kleinen Gäste – die jüngsten Lama-Führer waren 5 Jahre – hatten keinerlei Mühe, unsere Tiere konsequent zu führen – einige der Erwachsenen hingegen schon. Manche Minis waren sogar so im Einklang mit „ihrem“ tierischen Begleiter, dass die Lamas sich ihnen im Lauf-Rhythmus anpassten, d.h. Kind und Lama liefen im „Gleichschritt“. Absolut faszinierend zu beobachten. Und wissen Sie, woran das liegt? Kinder sind beim Führen der Tiere im „Hier und Jetzt“. Sie verstehen die ihnen übertragene Verantwortung als in diesem Moment einzige und von daher wichtigste Aufgabe. Da ist kein Platz für Ablenkung. Kein Platz für nebenher Bilder machen, telefonieren, googlen oder für Multitasking. Kinder sind maximal präsent. Sie gehen in dem, was sie gerade tun, auf. Sie genießen den Moment und schenken dem Mensch oder Tier, mit dem sie diesen Moment teilen, ihre ganze Aufmerksamkeit und ihr ganzes Herz.

Wie schön wäre es, wenn wir bei all den Diskussionen um Digitalisierung, Vernetzung, Komplexität und Führung 4.0 diese elementare Fähigkeit – im Hier und Jetzt zu sein – nicht ganz vergessen würden. Unsere Mitarbeiter hätten es in den immer seltener werdenden Momenten von Austausch und Führung verdient, voll und ganz im Mittelpunkt unseres Interesses zu stehen.

Wenn Sie das nächste Mal mit Mitarbeitern „des Weges“ sind, üben Sie sich doch mal in dieser kindlich-genialen Kompetenz des „Hier und Jetzt“. Vergessen Sie einfach mal Ihr Smartphone, Ihren vollen Terminkalender, das nächste Meeting, das laufende Projekt, den Markt, die Kunden, die noch nicht erreichten Ziele, die bevorstehende Beurteilungsrunde, den Budgetdruck… Schenken Sie Ihrem Mitarbeiter stattdessen Ihre ganze Aufmerksamkeit und Ihr ganzes Herz – für den einen Moment. Ich wette, es macht einen Unterschied. Und vielleicht entsteht sogar so etwas wie „Gleichschritt“ im Sinne von gemeinsamem Schwingen. Lassen Sie sich überraschen…

Stefanie Mößinger, Die Werte-Manufaktur

Der generationsübergreifende Wissensaustausch und die Steigerung der Produktivität – von Isabella Nowicki

Ohne-Titel

Die „Alten“ können nicht von den „Jungen“ lernen, sondern die „Jungen“ nur von den „Alten“? Effektive Arbeit geht nur mit gleichaltrigen Mitarbeitern, die auf einem Level sind? Die „Neulinge“ haben ja noch gar keine Ahnung?

Der generationsübergreifende Wissensaustausch und die Steigerung der Produktivität – von Isabella Nowicki weiterlesen

Führung 4.0: Vertrauen ist der Erfolgsschlüssel Nr. 1

IMG_2684

In einer digitalen Arbeitswelt wird es darauf ankommen, Vertrauen aufzubauen, um erfolgreich zu sein. Wie kann das gelingen?

Führung 4.0: Vertrauen ist der Erfolgsschlüssel Nr. 1 weiterlesen

Nur weiter so! 10 Tipps, wie Sie als Führungskraft Ihre Zukunftsfähigkeit so richtig vermasseln

Screenshot 2016-06-05 20.59.54-page-001

Mal ehrlich – das ist doch Ihr Alltag, oder? Als Führungskraft sollen Sie einerseits für eine bessere Performance mit Ihrem Team sorgen und andererseits die Mitarbeiter stets wertschätzend behandeln und ganz modern flache Hierarchien pflegen. Spagat? Dehnungsgrätsche? Quatsch! Das kriegen Sie doch locker hin!

Wie? Ganz einfach: Egal, ob Sie mit neuen Anforderungen durch Arbeiten 4.0, durch die demographische Entwicklung oder durch die Digitalisierung der Arbeitswelt konfrontiert sind – bleiben Sie bloß unbeirrt bei Ihrem bewährten, alten Führungsstil und sitzen Sie die Entwicklungen in aller Ruhe aus!

Hier bekommen Sie fundierte Tipps aus der Führungspraxis, die Ihnen helfen, Ihre Zukunftsfähigkeit als Chef zu vermasseln und Ihre Beschäftigungsfähigkeit mit Sicherheit aufs Spiel zu setzen!

Jetzt kostenfrei E-Book herunterladen: http://www.christophhauke.de/newsroom/e-book/

Viel Spaß beim Lesen!

Führung 4.0: Die neuen Rollen jeder Führungskraft

IMG_2396

Neue Geschäftsmodelle, Echtzeit-Informationen, elektronische Unterstützungssysteme, flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte oder digitale Lerntechnologien führen zu gravierenden Veränderungen in den Anforderungen an Führung und Arbeitsorganisation. Gleichzeitig sehen sich Führungskräfte mit den veränderten Werten, Erwartungen und Verhaltensweisen der begehrten und Technik-affinen jungen Generationen konfrontiert.

Eine grundlegende Veränderung der Führungskultur und Führungspraxis hin zu einer Führung 4.0 wird entscheidend sein, um die Vorteile von Industrie 4.0 und der digitaler Arbeitswelt für den Unternehmenserfolg und für den eigenen Erfolg als Führungskraft zu nutzen. Eng verbunden sind damit die neuen Rollen bei einer Führung 4.0:

Sinn-Entfalter sein

Eine sinnvolle und wertvolle Arbeit möchte jeder Mitarbeiter machen. Gerade die so gesuchten Nachwuchskräfte der Generation Z und Y sehen nicht ein, warum sie ihre kostbare Lebenszeit mit unsinniger Arbeit vergeuden sollen. Es ist die Führungskraft, die den Sinn und die damit verbundenen Ziele für die Team-Aufgabe und für die Aufgabe jedes einzelnen Team-Mitglieds vermittelt. Erst das inspiriert Mitarbeiter, sich mit Engagement, Wissen und Zeit einzubringen. Exzellente Führungskräfte vermitteln das mit Enthusiasmus, Tatkraft, Optimismus und natürlich als Vorbild.

Talent-Entwickler sein

Die Zeiten als Mitarbeiter als „Kosten auf zwei Beinen“ gesehen wurden sind endgültig vorbei. Das zunehmende altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern und der Mangel an Nachwuchskräften erfordert die stärkere Erkennung, Förderung und Nutzung aller Mitarbeiter-Talente im Unternehmen. Exzellente Führungskräfte maximieren deshalb die Einzigartigkeit ihrer Mitarbeiter. Sie kennen die drei wichtigsten Talente ihrer Mitarbeiter und ermöglichen ihnen fachlich und persönlich zu wachsen.

Gewinn-Organisator sein

Jeder Führungskraft muss klar sein: Ich steuere eine X Tsd.-Euro-Einheit! Damit ist die Frage verbunden: Wie erzielen wir mit unserem Team einen Gewinn? Exzellente Führungskräfte überprüfen gemeinsam mit ihrem Team laufend die eigene Effizienz. Was läuft gut in der Zusammenarbeit? Was ist zu tun, damit wir effizienter werden? Eine Kultur der stetigen Verbesserungen, des gemeinsamen Lernens und des Austausches über Best Practice sorgt letztendlich für eine systematische Erhöhung des Deckungsbeitrages.

Fazit

Je besser Führungskräfte die neuen Rollen wahrnehmen, umso leichter wird es sein, die Herausforderungen zu meistern. Diejenigen, die sich am besten an die Veränderungen anpassen, werden „überleben“ – das gilt für Führungskräfte genau so wie für Unternehmen.

Führung 4.0: Autonomie ist das neue Statussymbol

IMG_2321

Die Diskussion wurde plötzlich hitzig. Kein Wunder, im Führungskreis ging es um die spannende Frage, wie man Mitarbeiter heute und zukünftig wirkungsvoll motiviert und inspiriert. Mit Geld oder womit sonst?

Führung 4.0: Autonomie ist das neue Statussymbol weiterlesen