Schlagwort-Archive: Industrie 4.0

Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich?

Eine Stärkung der digitalen Führungsqualitäten ist zum Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Doch wer ist dafür verantwortlich? Das Unternehmen bzw. die Personalabteilung oder die Führungskräfte selbst?

Digitale Führungsqualitäten: Wer ist dafür verantwortlich? weiterlesen

Führung 4.0: Digitale Transformation benötigt digitales Mindset

Die digitale Transformation wird dann besser gelingen, wenn Führungskräfte ein sog. digitales Mindset haben, also eine grundsätzlich positive Einstellung zur Digitalisierung. Doch was ist damit genau gemeint?

Führung 4.0: Digitale Transformation benötigt digitales Mindset weiterlesen

Industrie 4.0: Erfolgsfaktor Führung

IMG_2328

Die Investitionen in Industrie 4.0 sind enorm und die Erwartungen entsprechend hoch. Allerdings könnte die Realisierung an der aktuellen Führungskultur und Führungspraxis scheitern. Das wäre wirklich übel! Eine Weiterentwicklung zu einer Führung 4.0 ist daher notwendig. Doch was zeichnet eine Führung 4.0 aus?

Industrie 4.0: Erfolgsfaktor Führung weiterlesen

Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale?

img_2915

Wenn die Gewinne sinken, dann reagiert das Management meist reflexartig mit der Ankündigung von Personalabbau. Mitarbeiter werden als „Kosten auf zwei Beinen“ gesehen. Eine überholte Sichtweise. Es geht auch anders.

Sinkende Gewinne: Sind Mitarbeiter Kosten oder Potenziale? weiterlesen

Führung 4.0: Beweisen Sie Ihre persönliche Weiterentwicklung!

Foto

Stellen Sie sich vor, Ihr Chef bittet Sie spontan um ein 5-minütiges Statement, wie Sie sich in den letzten 12 Monaten als Führungskraft erfolgreich weiterentwickelt haben. Wie können Sie das präzise erläutern?

Die persönliche Weiterentwicklung ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Führungskraft 4.0 in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie genau die Kompetenzen weiter verbessern, die Ihre besonderen Stärken sind und die gleichzeitig in Ihrem Job zu einer besonderen Wirkung führen.

Und dann erläutern Sie in Ihrem 5-minütigen Statement präzise:

  • Was habe ich in den letzten 12 Monaten Neues gelernt?
  • Wie habe ich dieses Neuerlernte in der Praxis umgesetzt?
  • Wer kann bestätigen, dass ich erfolgreich war?
  • Wie hat das Neuerlernte meine Beschäftigungsfähigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit verbessert?
  • Was habe ich mir für die nächsten 3 / 6 / 9 / 12 Monate vorgenommen?

Auch wenn Sie Ihr Chef nicht um dieses Statement bittet, dann machen Sie es für sich selbst. Beweisen Sie sich selbst Ihre erfolgreiche Weiterentwicklung als Führungskraft 4.0. Sie werden Ihre persönliche Weiterentwicklung bewusster erleben und Ihre persönlichen Lernfelder leichter definieren.

Gleichzeitig sind Sie damit ein exzellentes Vorbild für Ihre Mitarbeiter, von denen Sie auch eine persönliche Weiterentwicklung erwarten. Und vielleicht bitten Sie ja mal Ihre Mitarbeiter um ein solches 5-minütiges Statement.

Führung 4.0: Scheitern führt zum Erfolg

shutterstock_400718536

Wenn wir neue Dinge ausprobieren, werden wir Fehler machen – zwangsläufig. Das ist gut so! Denn durch Fehler werden wir lernen, es besser zu machen. Also sind Fehlschläge ein unverkennbares Zeichen von Fortschritt. Und wer Erfolg haben möchte, muss notwendigerweise viel ausprobieren. Eine neue Fehlerkultur ist unumgänglich.

Einerseits sollten Führungskräfte die neue Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitswelt 4.0 ausprobieren. Wir werden die Ergebnisse und Folgen von agilen Strukturen und Prozessen, neuen Arbeitsmethoden und kollaborativen Handlungsweisen nicht vollständig abschätzen können. Also werden wir häufig und schnell Dinge ausprobieren müssen und dabei lernen. Und eine persönliche Weiterentwicklung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Führungskraft 4.0. Seien Sie mutig! Ein „immer weiter so“ wird zur Erfolglosigkeit führen – ganz sicher.

Andererseits sollten Führungskräfte ihr Team ermutigen, Fehler nicht zu kaschieren, sondern öffentlich zu machen, damit alle anderen davon lernen können. Es geht nicht darum, Fehler einfach nur hinzunehmen, sondern Mitarbeiter zu bestärken, ein Risiko einzugehen und Fehlschläge als Basis für Verbesserungen zu sehen. Schaffen Sie eine neue Fehlerkultur: Belohnen Sie Fehler und sanktionieren Sie Vertuschung!

Fazit: Je häufiger und schneller wir neue Dinge ausprobieren, desto erfolgreicher können wir werden. Fehler sind der Preis für Ihren Erfolg.

Führung: Fördern und fordern Sie Neugier …mehr denn je

mukv883kz93mectkr7wj_euxy2nwludqfrqgh2rv4ccuenags-n_-in-0au517itf10wytscrca4vnnwcobwpc

„Sei nicht so neugierig!“ – eine beliebte Killerphrase, um lästiges Nachfragen abzuwehren oder zumindest Zurückhaltung anzumahnen. Das hilft uns in einer Arbeitswelt 4.0 nicht weiter – im Gegenteil. Wir benötigen mehr Neugier bei Führungskräften und Mitarbeitern, um die vielen Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitswelt 4.0 besser zu nutzen.

Neugier ist die Voraussetzung, um Interessantes zu erfahren und um Neues auszuprobieren. Genau das ist entscheidend, wenn es um disruptive Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Digitalisierung oder agile Organisation geht. Nur mit viel Neugier können Führungskräfte und Mitarbeiter in Situationen, die mit Neuerungen, Unsicherheit und Komplexität verbunden sind, mutig neue Wege gehen und erfolgreich sein.

Deshalb: Beschäftigen Sie neugierige Mitarbeiter. Achten Sie bereits in den Einstellungsinterviews auf die Neugier der Bewerber. Welche Fragen werden gestellt? Wie werden Fragen beantwortet? Machen Sie Neugier zu einem zentralen Einstellungskriterium und bitten Sie Kandidaten, ihre Neugier zu belegen. Unterstützen Sie jeden Mitarbeiter, der neugierig ist, und bieten Sie ihnen entsprechende Möglichkeiten. Und befördern Sie nur noch Führungskräfte und Mitarbeiter mit einer ausgeprägten Neugier. Machen Sie Neugier zu einem festen Bestandteil Ihrer Führungskultur 4.0.

Als ambitionierte Führungskraft 4.0 sind Sie natürlich mit Ihrer Neugier ein gutes Vorbild. Neues lernen wollen, von anderen lernen wollen. Sie interessieren sich (brennend) für neue Erkenntnisse, neue Methoden und neue Lösungen, die Ihnen und Ihrem Team helfen, erfolgreicher zu sein. „Sei neugierig!“ – das ist die Devise in einer Arbeitswelt 4.0.

Führung: Kritik ist eine Art der Wertschätzung

IMG_1838

Viele Führungskräfte scheuen sich vor Kritikgesprächen mit ihren Mitarbeitern. Ihnen ist es unangenehm, Auge in Auge kritische Punkte zu Leistung und Verhalten anzusprechen. Es könnte ja die vermeintliche Harmonie stören oder es könnte eine heftige Reaktion des Mitarbeiters geben. Und wie soll man dann damit umgehen? Doch in einer Arbeitswelt 4.0 und einer agilen Organisation ist Feedback ein zentraler Erfolgsfaktor.

Manche Führungskräfte schicken ihre kritischen Anmerkungen mit einer Mail oder mit einer WhatsApp. Das wird von Mitarbeitern als feige wahrgenommen. „Der traut sich nicht mal, mir seine Meinung persönlich zu sagen. Wieso sollte ich ihn respektieren?“, so eine klare Mitarbeiter-Aussage.

Andere Führungskräfte reden im Kritikgespräch lange um den heißen Brei herum, sie kommen einfach nicht zum Punkt. Mitarbeiter empfinden das als schwach und unprofessionell. „Wer ist hier eigentlich der Low-Performer?“, so die provokative Frage eines Mitarbeiter an seine Führungskraft.

Wirkungsvolle Kritik ist immer sachlich, persönlich und zeitnah. Im persönlichen Gespräch wird erläutert, was konkret bei Leistung und Verhalten verbessert werden soll und wie die Zielrichtung ist. Damit ist Kritik eine Art von Wertschätzung: „Ich kritisiere Sie, weil Sie mir viel wert sind.“

Gerade in einer Arbeitswelt 4.0 und einer agilen Organisation ist eine exzellente Kommunikation und eine positive Feedback- und Fehler-Kultur erfolgsentscheidend. Sie stärken das so wichtige gegenseitige Vertrauen und sind auf Verbesserungen ausrichtet. Sie sind Zeichen für eine neue Führungskultur und Führungspraxis – für eine Führung 4.0.

 

Kann ich meinen Führungsstil verändern?

shutterstock_79776763

Viele Führungskräfte spüren die veränderten Anforderungen und Erwartungen durch eine zunehmende Digitalisierung und Virtualisierung und durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen der jungen Generationen. Sie erleben, dass sie mit ihrem Führungsstil nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen und dass sie dadurch an Respekt und Einfluss verlieren. Und dann kommen die quälenden Fragen: Kann ich überhaupt meinen Führungsstil verändern? Bin ich dann noch authentisch? Was denken die Kollegen und Mitarbeiter von mir?

Kann ich meinen Führungsstil verändern? weiterlesen